Augen-OP

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Charlotte
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Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Di 20. Mär 2018, 19:48

Hallo an alle,
wie mir empfohlen wurde eröffne ich nun mein eigenes "Augen-OP-Thema".
Kurz nochmal meine Geschichte:
Ich bin von Geburt an auf dem rechten Auge durch Netzhautablösung blind, das war für mich lange Zeit ziemlich unproblematisch.
Seit einigen Jahren langsame Schrumpfung des Auges. Es schaut jetzt ständig nach innen zur Nase hin. Meine Augenärztin sagte so
nett: "das Auge hat es sich da in der Ecke gemütlich gemacht" - die Formulierung fand ich zwar schön, weil ich es mir auch gerne gemütlich mache, aber die Optik stört mich doch sehr, sehr, sehr.
Nun hat auch eine Hornhauttrübung angefangen und ich bekomme Schmerzen. Die sind zwar noch erträglich, aber ich weiß, wie es weitergehen wird.
In meinem Kopf gingen die Gedanken ziemlich durcheinander: Auge raus? Irgendwann ja, aber jetzt schon? Was kommt auf mich zu?
Wird es vielleicht schlechter aussehen, statt besser? Aber worauf soll ich warten?
Durch das Aussprechen im Forum und durch euren Zuspruch hat sich mein Gedanken-Durcheinander geklärt und ich bin mir jetzt sehr sicher, dass ich die Augen-OP will. Und wenn ich mich nun entschieden habe, dann bitte möglichst bald!!!
Ich habe mir die Augenklinik im UKE Hamburg (Uniklinikum Eppendorf) ausgesucht, der früheste Termin zum Vorstellen, den sie mir geben konnten, ist der 14. Juni - die Wartezeit finde ich fürchterlich lang!
Meine Augenärztin versucht jetzt von der Praxis aus einen früheren Termin zu organisieren, wegen der Schmerzattacken.
So, das ist der aktuelle Stand der Dinge.
Ich hoffe, ich kann mich bald wieder melden und berichten, dass ich einen früheren Termin bekommen habe.
Liebe Grüße an alle
Charlotte



Marcy
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Re: Augen-OP

Beitrag von Marcy » Mi 21. Mär 2018, 15:14

Hallo Charlotte,

darf ich dich was fragen? Falls du nicht antworten möchtest, ist das natürlich völlig ok.
Bist du (wie viel auch immer) zu früh geboren?

Ich bin auch von Geburt an sehbehindert wegen Netzhautablösung, die durch die Sauerstoffbehandlung im Inkubator verursacht wurde. Bei anderen, die ich mit Netzhautablösung kenne, ist es ähnlich.

Und noch eine Idee, falls du noch eine andere Klinik anfragen wollen würdest:
Meine erste Anlaufstelle war „damals“ das AK Heidberg in Hamburg, weil ich dort sozusagen meine ersten Lebensmonate verbracht und mit dem UKE teils schlechte Erfahrungen gemacht habe.

Im AK Heidberg sagte mir die Oberärztin schnörkellos was Sache ist: „das Auge ist seit Jahren blind und schrumpft jetzt, deswegen Schmerzen.“
Sie hat mich damit verabschiedet, dass ich mich jederzeit für einen OP-Termin zur Enu melden kann.
Diese Ehrlichkeit fand ich mindestens im Nachhinein toll.

Ich kann dir aber nicht sagen, wie viele Enukleationen die so machen...

Liebe Grüße
Marcy



Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Do 22. Mär 2018, 10:34

Hallo Marcy,
na klar, du kannst mich alles fragen!
Bei mir war es etwas anders: meine Mutter hatte in der Schwangerschaft eine Toxoplasmose-Infektion. Das ist eigentlich eine ganz harmlose Erkrankung - nur nicht wenn man schwanger ist. Normalerweise wird das ungeborene Kind extrem geschädigt: Hirnschäden, Augenschäden, Organschäden, Epilepsie u.ä. Bei mir ist nur das eine Auge betroffen, alles andere ist in Ordnung.
Jeder Arzt sagt mir "da haben Sie ja wirklich riesengroßes Glück gehabt!"
Da sieht man mal wieder, wie relativ alles ist: Unglück, weil das eine Auge blind ist - oder Glück, weil es "nur" das eine Auge ist und
alles andere prima... Meistens gefällt mir die zweite Einstellung besser!
Ich habe mir mal die Häufigkeit der Enukleationen im AK Heidberg in Hamburg angeschaut (Dank Udos Hinweis auf die "Weisse Liste der Krankenhäuser" kann ich das jetzt). Im Jahr 2016 gab es in Heidberg 1 Enukleation, im UKE Hamburg 37, deshalb werde ich wohl das UKE bevorzugen oder es nochmal woanders versuchen. Ich denke, je erfahrener die Chirurgen sind, um so besser sind die Chancen auf ein gutes Ergebnis? Muß vielleicht gar nicht stimmen, aber es beruhigt mich!
Liebe Grüße
Charlotte



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Bits&Bytes
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes » Do 22. Mär 2018, 13:24

Hallo Charlotte,

schön das Du jetzt Deinen eigenen Thread aufgemacht hast, finde ich persönlich auch jetzt schon sinnvoll.
Ich musste nach meiner Entscheidung zur Enukleation auch noch ca. 2 Monate warten, die Zeit kann ganz schön lang werden, wenn die Schmerzen währenddessen immer schlimmer werden.
Hier mal ein Link zu meinem damaligen Operateur mit dem ich heute noch in E-Mail-Kontakt stehe:
http://www.essen-augenaerzte.de/nikolao ... a4ead42fc3

Ich halte ihn für einen ganz tollen Arzt und hatte auch darauf bestanden, dass nur er mich operiert :)
Das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum hatte 2016 auch NUR 15 Entfernungen des Augapfels durchgeführt, die hat allerdings nur er gemacht, wie zuvor auch schon in Duisburg. Aber sowohl Essen, als auch Bochum sind wohl zu weit entfernt.

Vielleicht klappt es im UKE Hamburg ja wegen stärker werdenden Schmerzen, doch noch mit einem früheren Termin.

Wünsche Dir alles Gute

Udo


Man weiß nie wie stark man ist, solange bis stark zu sein die einzige Wahl ist, die man noch hat.

( Neovaskularisationsglaukom, linkes Auge Amaurose, Enukleation 03.02.2017, 1. Glasprothese 16.02.2017 )

Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Do 22. Mär 2018, 21:28

Danke Udo,
im Moment hoffe ich ja noch auf Hamburg, aber Alternativen zu haben ist ein gutes Gefühl.
Liebe Grüße
Charlotte



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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Mo 26. Mär 2018, 11:26

Hallo,
ich muß mal schnell eine gute Nachricht loswerden:
Mein Vorstellungs-Termin in der Augenklinik in Hamburg ist um 2 Monate vorverlegt worden auf den 19. April!!!
Charlotte



Marcy
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Re: Augen-OP

Beitrag von Marcy » Mo 26. Mär 2018, 21:00

Wow, das geht ja doch! Das freut mich sehr für dich!



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Re: Augen-OP

Beitrag von katja » Fr 30. Mär 2018, 14:17

Hallo Charlotte,
ich bin ganz neu im Forum und hab mich auch noch nicht vorgestellt. Über das UKE kann ich nur gutes berichten. Bei mir steht nun wohl auch bald eine Enukleation des li. Auges an( Arbeitsunfall in 9/13 ) es wäre super wenn du mir berichten könntest wie dein Termin im April verläuft, bzw. verlaufen ist. Welcher Arzt die Op macht, welcher Art von Implantat usw. Ich war mehrmals zur Begutachtung fuer die BG dort. Meine Unfall ereignete sich im Ausland wo ich auch notoperiert wurde und die Vitrektomie fand in Mainz statt. Da ich aber hier im Norden wohne bin ich seitdem auch hier in Behandlung. Ich wünsch dir schöne Ostern und drück beide Daumen fuer April, lg Katja



Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Sa 31. Mär 2018, 11:10

Hallo Katja,
schön von dir zu hören - und ganz besonders schön, dass du so gut vom UKE sprichst.
Ich habe gerade ein Schreiben von der Augenklinik bekommen, ich soll nun schon am 18. April (statt 19.) direkt zur vorstationären Aufnahme kommen (für die Voruntersuchungen, Narkosearzt usw.)und der OP-Termin wird am 23. April sein. Der Termin zur erstmaligen Vorstellung ist wohl nicht mehr nötig, da meine Augenärztin einen entsprechenden Bericht hingeschickt hat.
Ich merke gerade, dass meine Gefühle jetzt doch etwas geteilt sind: einerseits froh, dass ich es dann bald hinter mir habe - andererseits macht sich doch ein ziemlich mulmiges Gefühl breit...
Ich werde dir genau berichten wie es weitergeht!
Ich hatte übrigens noch nie von einer Vitrektomie gehört. Jetzt hab ich mich schlau gelesen, dass es eine Entfernung bzw. Ersatz des Glaskörpers ist. Konntest du denn danach auf dem Auge noch etwas sehen? Und warum soll das Auge jetzt entfernt werden?
Wenn du magst erzähl mal, wie deine Situation im Moment ist.
Liebe Grüße und dir auch schöne Ostertage
Charlotte



katja
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Re: Augen-OP

Beitrag von katja » Sa 31. Mär 2018, 19:39

Hallo Charlotte,
wow, nun geht aber alles sehr schnell.
Zu meinem Auge: Ich bin mit dem linken Auge, beim Griff zum Telefon( aus dem Tiefschlaf kommend), in die Marmornachttischecke gedonnert und hab mir den Augapfel komplett zerissen.Das ereignete sich in Almaty, Kasachstan wo, ich beruflich war. Dort wurde ich in einer Notop( erstklassig gemacht) versorgt, so dass ich nach Deutschland geflogen werden konnte. In dergrossen OP in Mainz wurde mir eine neue Hinterkammerlinse einsetzt und versucht mit Silikonöl die Netzhaut anzulegen. Jedoch erfolglos. Meine Verletzung war einfach zu schwer. Vom Zeitpunkt des Unfalls ab hab ich nichts mehr gesehen. Keine Handbewegungen und auch kein Hell oder Dunkel. Nach einiger Zeit begann das Silikonöl unter die Netzthaut zu wandern. Entfernt wurde das Öl nicht( macht man normalerweise), da sich kein Operateur mehr ans Auge wagte. Es würde ev. zusammenfallen. Eine weitere OP waere zu gefährlich und würde auch keine Sehverbesserung bringen. Nun nach fast 4 1/2 Jahren wird es sichtbar kleiner und die Ölbläschen verursachen ein permanentes Fremdkörpergefühl. Vitapos, Artelac, Dexa Edo, sind meine ständigen Begleiter. Alle Ärzte raten mir zur Enukleation, da es auch optisch besser aussehen würde. Ebenfalls besteht ja immer auch die Gefahr der sympathischen Ophtalmie. Zwischenzeitlich wurde am re. Auge ein Glaukom diagnostiziert, welches mit Latanoprost behandelt wird. Übrigens hat das UKE eine tolle Glaukom Diagnostikabteilung.
Weil es noch noch reichte, hab ich dann 2015 nach Krebsdiagnose, Chemo und Bestrahlung gehabt. Die hohen Dosen an Cortison in der Zeit waren für das sehende Auge, bzw. den Augeninnendruck gar nicht gut.
Für deine OP drück ich dir ganz doll die Daumen. Solltest du Hilfe benötigen,oder noch Fragenhaben, meld dich einfach.
Liebe Grüße aus der verschneiten Heide
Katja



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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Sa 31. Mär 2018, 21:38

Hallo Katja,
das ist ja wirklich ganz schön heftig, was du erlebt hast!!!
Ich wünsch dir sehr, dass nun nur noch Gutes auf dich zukommt: dass der Krebs besiegt ist, das Glaukom gut behandelt zur Ruhe kommt und natürlich das linke Auge durch eine fantastisch sitzende Prothese so schön aussieht wie vor dem Unfall. Jawoll, und den letzten Wunsch teilen wir uns ja beide...
Meine eigene Krebserkrankung liegt inzwischen 16 Jahre zurück und hat nie wieder Probleme gemacht - also: nur Mut!
Ich habe mir übrigens schon den passenden Ocularisten in Hannover ausgesucht (ist für mich dichter als Hamburg und es soll wohl ein ausgesprochen guter sein). Wenn es soweit ist können wir bestimmt unsere Erfahrungen austauschen.
Liebe Grüße
Charlotte



katja
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Re: Augen-OP

Beitrag von katja » So 1. Apr 2018, 13:33

Hallo Charlotte,
das wäre super wenn wir uns austauschen würden. Toll dass du 16 Jahre Krebsfrei bist.
Ich hatte gutes vom Ocularisten in HH gehört, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
In Hannover bin ich fast so schnell wie in HH.
Liebe Gruesse, Katja



Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Mi 4. Apr 2018, 18:48

Hallo Katja,
Neues vom Ocularisten:
Ich wollte bei meinem Ocularisten in Hannover (Firma Greiner & Sohn) einen Termin für 14 Tage nach der OP machen, weil ich dachte, dass ich dann die erste Glasprothese bekommen kann. Mir wurde erklärt, dass (bei OP in Hannover) man normalerweise schon 4 Tage nach der OP kommt und dann eine Lochprothese eingesetzt wird - sieht vielleicht ein bisschen mehr nach Auge aus als eine durchsichtige Illigschale? Die richtige Prothese gibt es dann ca. 3 Wochen später, je nachdem wie die Heilung vorangeht.
Ich hab nun den Termin 4 Tage nach OP festgehalten. Wenn die Augenklinik in Hamburg anders entscheidet kann ich den Termin immer noch verlegen.
Hat irgendjemand Erfahrungen mit Lochprothesen? Kann man damit in Urlaub fahren???
Blöderweise habe ich nämlich ein "Urlaubsproblem": wir haben schon vor langer Zeit ein paar Tage Urlaub in einer Camping-Hütte in Holland gebucht, ausgerechnet vom 9. bis 17. Mai, also gut 2 Wochen nach der OP. Ist das denkbar oder muß ich damit rechnen, dass es 2 Wochen nach OP noch größere Probleme geben kann?
Bin gespannt von Erfahrungen zu hören.
Liebe Grüße
Charlotte



MamaFranzi
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Re: Augen-OP

Beitrag von MamaFranzi » Mi 4. Apr 2018, 20:17

Huhu. Also mein Doc bzw. Der von Mausi sagt immer wieder 4-6 Wochen sollte man sich schonen. Kein Sport und nicht den Kopf so sehr nach unten beugen etc. Also nicht groß anstrengen und ich kenne nur die Ilig Schale das ist auch eine Lochprothese aber durchsichtig auch Platzhalter genannt. Und unser Ocularist sagte mindestens 4 Wochen warten bevor man mit der Augenschale beginnt. Aber das macht wohl jeder anders und ich sollte dazu sagen das er auch nur alle 4 Wochen hier ist. Herr Müller Uri.
Ich weiß aber nicht ob es bei Mausi so gemacht wurde da die Augenhöhle schon kleiner geworden ist.
Grüße



katja
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Re: Augen-OP

Beitrag von katja » Do 5. Apr 2018, 07:08

Hallo Charlotte,
Danke fuer deine Info. Ich wuerde unbedingt im UKE nachfragen. Ev. schon vorab per Telefon.

Liebe Gruesse, Katja



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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Do 5. Apr 2018, 09:20

Danke Katja, gute Idee, werde ich machen!



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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Fr 6. Apr 2018, 10:47

Hallo,
ich hab nun in der Augenklinik angerufen, die machen es in Hamburg genauso wie in Hannover: direkt nach OP eine Illigschale (vorher 2 Tage Druckverband), dann nach 4 Tagen eine Lochprothese vom Ocularisten (sieht ein bisschen mehr "nach Auge" aus), dann 3 Wochen später die eigentliche Augenprothese. Bin mal gespannt, wie man mit Lochprothese aussieht...
Wenn alles normal läuft sieht die Augenklinik für unsere Urlaubsplanung gut 2 Wochen nach der OP kein Problem.
Liebe Grüße an alle
Charlotte



katja
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Re: Augen-OP

Beitrag von katja » Fr 6. Apr 2018, 11:25

Hallo Charlotte,
na wenn das kein guten news sind. Ich bin sicher alles verläuft prima und du kannst deinen Urlaub genießen.
Ich bin sehr froh über all die Infos. Es ist ein gutes Gefuehl nicht ganz unvorbereitet zu sein. Ich denke, dass es bei mir im Herbst soweit ist. Erstmal werd auch ich im Mai Urlaub machen. immer vorausgesetzt das Auge muckt nicht.
Solltest du Hilfe im UKE benötigen, ich weiß ja nicht ob dir Freunde oder Familie helfen können, sag Bescheid. Den Weg zur Augenabteilung im UKE kenn ich im Schlaf.
Sonnige Gruesse, Katja



Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Fr 6. Apr 2018, 20:47

Danke Katja für dein tolles Angebot!
Ich hatte tatsächlich schon Sorge so früh am Morgen auf dem großen UKE-Gelände die Augenklinik zu finden und wahrscheinlich vorher noch im Stau im Elbtunnel zu stecken. Aber genau deshalb haben wir (mein Mann und ich) beschlossen schon einen Tag vorher zu fahren und in einem kleinen Hotel in der Nähe zu übernachten. Wir haben dann genug Zeit schon mal das UKE und die Augenklinik anzugucken.
Du siehst, alles ist gut organisiert - aber über dein Angebot hab ich mich richtig gefreut!
Ich wünsch dir ein sonniges Wochenende und ein Auge, das bis zum Herbst ruhig bleibt.
Charlotte



Marcy
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Re: Augen-OP

Beitrag von Marcy » Sa 7. Apr 2018, 09:48

Hallo Charlotte,

du fragst, wie man mit Lochprothese aussieht...
Ich bekan nach meiner Enu direkt eine farbige Lochprothese eingesetzt (bin also damit aus der Narkose aufgewacht).
Da ist es den meisten Menschen nicht weiter aufgefallen, bzw. die Leute, die wussten, dass ich die OP hatte, haben manchmal die Prothese für mein echtes Auge gehalten.

Nach dem Implantat-Tausch hatte ich erst einige Wochen eine Illigschale, dann Lochprothese.
Davon habe ich in meinem Thread (Implantat-Tausch Guthoff-DFT) ein Bild gepostet, auf der 2. Seite irgendwo.

Liebe Grüße
Marcy



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