Augen-OP

Die OP und das Leben mit einer Augenprothese.
Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte »

Hallo ihr Lieben,
Lochprothese ist drin! War viel aufwendiger, als ich gedacht hatte.
Ich dachte, der Ocularist greift in seine Schublade und holt irgend etwas Passendes raus - reicht ja als Provisorium...
Aber er hat das Ding vor meinen Augen angefertigt und versucht, die Irisfarbe gut zu treffen.
Das Loch in der Mitte sieht man deutlich und das "Weisse" im Auge ist knallweiß, also noch ohne Äderchen.
Aber es sieht viel besser aus als vorher mit der durchsichtigen Illigschale.
Enttäuscht bin ich von der Beweglichkeit: da bewegt sich absolut nix! Aber das liegt wohl daran, dass die Augenhöhle noch ziemlich geschwollen ist.
In zwei Wochen hab ich den Termin für das erste "richtige Auge", mal sehen, wie es dann ist.
Mein Ocularist macht nicht nur Glas- sondern auch Acrylaugen und Gesichtsepithesen. Er sagt nach ca. 1 1/2 Jahren kann man über einen Wechsel zu Acryl nachdenken, falls man mit Glas nicht so gut klarkommt. Und meistens ist dann die Beweglichkeit auch etwas besser, weil das Acrylauge ja ganz genau nach Abdruck der Augenhöhle angefertigt wird.
Ich soll Rausnehmen und Einsetzen üben - und das hab ich heute einmal probiert: ein Drama :shock: :shock: :shock:
Raus ging gut, aber rein wollte es nicht mehr. Durch das viele Probieren ist mein Unterlid ganz dick geworden.
Jetzt ist es wieder drin und ich werde mein Auge erst mal eine Weile in Ruhe lassen!
Gute Nacht, ich geh jetzt schlafen,
Charlotte
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Bits&Bytes
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes »

Hallo Charlotte,

wäre auch traurig, wenn es mit der Lochprothese nicht besser aussehen würde als mit Illigschale ;), aber das mit der totalen Unbeweglichkeit :?. OK, die noch vorhandene Schwellung wäre eine mögliche Erklärung. Hat der Okularist sich dahingehend geäußert ?

Ja, raus ist schwieriger als rein, das ist klar.

Zum Einsetzen des Auges:
Die kurze Seite muss zur Nase zeigen. Dann das Oberlid anheben und die Prothese vorsichtig darunter schieben. Geht vielleicht besser, wenn man zuvor etwas angefeuchtet hat. Wenn man dies geschafft hat, mit der anderen Hand in der Position festhalten, dann das Unterlid soweit herunterziehen, das die Prothese hineigleiten kann. Eventuell Prothese noch leicht andrücken.
Gibt auch Videos bei Youtube.

Hat vielleicht jeder eine andere Methode, aber so hat es mir mein Okularist gezeigt. Allerdings brauchte ich beim ersten Mal, glaube ich, auch mindestens drei Versuche. :(

Meins habe ich jetzt seit ca. 5 Monaten nicht mehr herausgenommen. Hoffenlich kann ich das überhaupt noch selbst mit dem Einsetzen :shock:

Wann ist der Termin für die 1. richtige Glasprothese ?

Weiterhin eine guten Verlauf, bis auf die hoffentlich temporäre Unbeweglichkeit hört sich doch alles schon sehr gut an.

Alles Gute

Udo
Man weiß nie wie stark man ist, solange bis stark zu sein die einzige Wahl ist, die man noch hat.

( Neovaskularisationsglaukom, linkes Auge Amaurose, Enukleation 03.02.2017, 1. Glasprothese 16.02.2017 )
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes »

Bits&Bytes hat geschrieben: Fr 4. Mai 2018, 16:50 Hallo Charlotte,

wäre auch traurig, wenn es mit der Lochprothese nicht besser aussehen würde als mit Illigschale ;), aber das mit der totalen Unbeweglichkeit :?. OK, die noch vorhandene Schwellung wäre eine mögliche Erklärung. Hat der Okularist sich dahingehend geäußert ?

Ja, rein ist schwieriger als raus, das ist klar.

Zum Einsetzen des Auges:
Die kurze Seite muss zur Nase zeigen. Dann das Oberlid anheben und die Prothese vorsichtig darunter schieben. Geht vielleicht besser, wenn man zuvor etwas angefeuchtet hat. Wenn man dies geschafft hat, mit der anderen Hand in der Position festhalten, dann das Unterlid soweit herunterziehen, das die Prothese hineigleiten kann. Eventuell Prothese noch leicht andrücken.
Gibt auch Videos bei Youtube.

Hat vielleicht jeder eine andere Methode, aber so hat es mir mein Okularist gezeigt. Allerdings brauchte ich beim ersten Mal, glaube ich, auch mindestens drei Versuche. :(

Meins habe ich jetzt seit ca. 5 Monaten nicht mehr herausgenommen. Hoffenlich kann ich das überhaupt noch selbst mit dem Einsetzen :shock:

Wann ist der Termin für die 1. richtige Glasprothese ?

Weiterhin eine guten Verlauf, bis auf die hoffentlich temporäre Unbeweglichkeit hört sich doch alles schon sehr gut an.

Alles Gute

Udo
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes »

Bits&Bytes hat geschrieben: Fr 4. Mai 2018, 16:55
Bits&Bytes hat geschrieben: Fr 4. Mai 2018, 16:50 Hallo Charlotte,

wäre auch traurig, wenn es mit der Lochprothese nicht besser aussehen würde als mit Illigschale ;), aber das mit der totalen Unbeweglichkeit :?. OK, die noch vorhandene Schwellung wäre eine mögliche Erklärung. Hat der Okularist sich dahingehend geäußert ?

Ja, rein ist schwieriger als raus, das ist klar.

Zum Einsetzen des Auges:
Die kurze Seite muss zur Nase zeigen. Dann das Oberlid anheben und die Prothese vorsichtig darunter schieben. Geht vielleicht besser, wenn man zuvor etwas angefeuchtet hat. Wenn man dies geschafft hat, mit der anderen Hand in der Position festhalten, dann das Unterlid soweit herunterziehen, das die Prothese hineigleiten kann. Eventuell Prothese noch leicht andrücken.
Das ganze bitte im Bett machen, oder über ein mit einem Tuch ausgelegtem Waschbecken. Man glaubt nicht wie fragil die Teilchen sind.
Gibt auch Videos bei Youtube.

Hat vielleicht jeder eine andere Methode, aber so hat es mir mein Okularist gezeigt. Allerdings brauchte ich beim ersten Mal, glaube ich, auch mindestens drei Versuche. :(

Meins habe ich jetzt seit ca. 5 Monaten nicht mehr herausgenommen. Hoffenlich kann ich das überhaupt noch selbst mit dem Einsetzen :shock:

Wann ist der Termin für die 1. richtige Glasprothese ?

Weiterhin eine guten Verlauf, bis auf die hoffentlich temporäre Unbeweglichkeit hört sich doch alles schon sehr gut an.

Alles Gute

Udo
Man weiß nie wie stark man ist, solange bis stark zu sein die einzige Wahl ist, die man noch hat.

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katja
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Re: Augen-OP

Beitrag von katja »

Liebe Charlotte,
ich musste schlucken als du schriebst, dass es so schwierig war die Lochprothese wieder einzusetzen.
Das wird ja lustig wenn es dann bei mir soweit ist. :o
Grobmotorisch ungeschickt ist noch untertrieben bei mir und Linsen. Mein kurzes Intermezzo mit Kontaktlinsen
war ein Desaster. Die Teile waren überall nur nicht in meinem Auge.
Nun gib deinem Auge nic( etwas Zeit zum Abschwellen. Ich bin mir sicher dann wird es auch mit der Beweglichkeit besser.

Liebe Grüße, Katja
Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte »

Danke Udo,
hab gerade einen neuen Versuch gestartet, und siehe da: das Auge flutscht rein!
Ich hatte es beim ersten Mal wohl nicht weit genug nach oben geschoben und auch nicht gut in der Position festgehalten.
Mein Lidrand unten ist immer noch ziemlich dick. Der Ocularist meinte, dass ich wohl allergisch auf das Wollwachs in der Augensalbe reagiere.
Jetzt lasse ich alles weg und hab auch ein ganz gutes Gefühl im Auge.
Liebe Grüße
Charlotte
Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte »

Liebe Katja,
da können sich wohl zwei Ungeschickte die Hand geben ;)
Allerdings stell ich mir den Umgang mit Kontaktlinsen viel schwerer vor, weil die ja so fummelig klein sind.
Bei der Prothese hast du wenigstens was Ordentliches in der Hand - und mit der richtigen Technik geht´s auf einmal ganz gut!
Du hattest nach einem Foto gefragt, ist aber so überhaupt nicht mein Ding. Ich bin froh, dass ich mit den einfachsten Sachen auf meinem Laptop halbwegs klar komme... Aber Marcy hatte ein Foto mit Lochprothese ins Forum gestellt und das hatte mich schon beruhigt.
Übrigens: du hattest auch mal nach Sport nach der OP gefragt. Ich hab klare Anweisungen bekommen:
4 Wochen kein Sport, keine großen Anstrengungen, nicht Sauna, nicht Schwimmen, nicht mit Kopf nach unten arbeiten.
Läßt sich alles ganz gut durchhalten - also nur Mut, schieb es nicht zu weit weg!!!!
Liebe Grüße
Charlotte
Vkcky
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Re: Augen-OP

Beitrag von Vkcky »

HALLO. Ich melde mich auch mal zu Wort. Also ich habe meine erste Protese jetzt seid 2 Wochen. Ich komme ganz gut klar mit dem rein machen. Raus nehme ich es immer mit dem Gummipin. Geht ganz leicht. Mit der Zeit, ist es ein leichtes, reine Übungssache. Ich nehme es aucb nicht jeden Tag raus, einmal in der Woche reicht, es sei denn ich merke was ,dann nehm ich es raus, mache es sauber und wieder rein damit.
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Bits&Bytes
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes »

Vkcky hat geschrieben: So 6. Mai 2018, 23:49 HALLO. Ich melde mich auch mal zu Wort. Also ich habe meine erste Protese jetzt seid 2 Wochen. Ich komme ganz gut klar mit dem rein machen. Raus nehme ich es immer mit dem Gummipin. Geht ganz leicht. Mit der Zeit, ist es ein leichtes, reine Übungssache. Ich nehme es aucb nicht jeden Tag raus, einmal in der Woche reicht, es sei denn ich merke was ,dann nehm ich es raus, mache es sauber und wieder rein damit.
Hallo Vicky,

ja, mit etwas Übung ist die Raus-/Reinprozedur keine Atomphysik mehr :D. Finde es auch gut, dass Du nicht sklavisch einem fixen Reinigungsritus anhängst, also jeden Tag rausnehmen, säubern, wieder einsetzen.
Finde, wenn man die Prothese nicht spürt und nicht jeden Morgen dicken Gries in den Augenwinkeln hat, ist einmal die Woche reinigen völlig ausreichend.

Hast Du Dich inzwischen mit Deinem neuen Aussehen angefreundet, auch wenn die Größe noch nicht optimal ist ?

Viele Grüße

Udo
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte »

Hallo Vicky,
wie ist das bei dir mit der Beweglichkeit???
Also bei mir bewegt sich gar nix :(
Ich hab ja bisher nur die Lochprothese und bekomme das "richtige Auge" erst am 17. Mai, vielleicht geht es dann ja etwas besser....
Bin gespannt, wie es bei dir aussieht,
liebe Grüße
Charlotte
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Bits&Bytes
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes »

Hallo Charlotte,

ehrlich, würde mich auch nervös machen, wenn sich da absolut nichts bewegen würde. Aber jetzt ist Deine Geduld gefragt, sind nur noch 10 Tage bis zum 17.05.

Damit die Prothese überhaupt beweglich sein kann, muss diese vom Implantat mitgenommen werden (können). Wenn da aber die Passung zwischen Lochprothese und Plombe nicht richtig besteht, funktioniert das nicht.

Wichtig wäre mal zu sehen, ob sich das Implantat mitbewegt. Also kurz mal Lochprothese raus und dann Deinen Mann fragen, ob sich das Implantat mit dem anderen Auge mitbewegt, oder das ganze vor der Laptop-Kamera durchexerzieren.
Wenn es sich mitbewegt, alles supi, dann wird das Glasauge am 17.05. auch vom Implantat mitgenommen werden, wenn alles zusammenpasst.

Alles Gute

Udo
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katja
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Re: Augen-OP

Beitrag von katja »

Liebe Charlotte,
dann hab ich ja noch Hoffnung, dass das Einsetzen und rausnehmen doch nicht so schwierig wird. 4 Wochen ohne Sport bekomm ich so grade noch hin ;)
Meine Leidenschaft seit dem Unfall ist das Wandern und es geht am Freitag in den Harz. 250km sind angedacht.
Doch zunächst hab ich morgen einen Termin bei meiner Augenärztin. Gesichtsfeld checken und Sehnerv vermessen. Ich bin gespannt was sie zu meinem blinden Auge sagt, ich hab ja schon wieder eine Silikonblase.
Ich weiss, ich sollte nicht mehr allzu lange warten. Hab halt ganz schön Angst vor der Endgültigkeit. Doch zunächst soll geklärt werden wieso weshalb warum sich dein Auge nicht bewegt.

Liebe Grüße, Katja
Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte »

Lieber Udo, liebe Katja,

ich hatte eine tolle Idee, wie ich selbst feststellen kann, ob sich wenigstens das Implantat bewegt:
Ich lege bei geschlossenen (!) Augen die Fingerspitzen leicht auf beide Augenlider. Wenn ich dann das gesunde linke Auge bewege, fühle ich es durch die Lider hindurch, beim rechten Prothesenauge zuckt es nur minimal.
So, und dann hab ich die Prothese rausgenommen und das Ganze wiederholt.
Und es war deutlich zu spüren, dass sich rechts das Implantat viel besser mitbewegt als vorher die Prothese!!!!!
Du hast also Recht Udo, die Prothese wird vom Implantat nicht vernünftig mitgenommen.
Da kann ich doch nun wirklich berechtigte Hoffnung haben, dass es mit der endgültigen Prothese besser wird :lol:
Und selbst wenn es nicht toll wird mit der Bewegung - es guckt wenigstens geradeaus und schaut sich nicht ständig die Nase an....

Und liebe Katja: meine allerhöchste Hochachtung zu deiner Wanderleistung.
Das ist ja gerade so, als wenn ich zu Fuß von zuhause bis zum UKE in Hamburg laufen würde und wieder zurück!!!
Wieviel Zeit wirst du für die 250 Km brauchen?
Und was hat die Untersuchung bei deiner Augenärztin ergeben?

Laßt es euch gut gehen und genießt das schöne Wetter und den Feiertag!
Charlotte
katja
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Re: Augen-OP

Beitrag von katja »

Liebe Charlotte,
ganz schön clevere Idee um herauszufinden ob das Auge sich bewegt.Da muss der Okularist die endgültige Prothese noch verbessern. Ich denke, dass wird kein Problem sein.
Meine Augenärztin war heute mit dem sehenden Auge zufrieden. Gesichtsfelduntersuchung und auch Vermessung des Sehnervs haben sich gegenüber der letzten Untersuchung nicht verschlechtert. Von einer ENU des blinden Auges rät sie mir zur Zeit noch ab. Trotz dem wieder auslaufenden Silikonöls ist es stabil und nicht weiter geschrumpt. Schmerzen hab ich ja keine. Sogar Augeninnendruck liess sich heute messen. 6 !
Nun weiss ich wieder nicht was ich machen soll.
Wandern hilft vielleicht den Kopf klar zu bekommen. Ich gehe die 250km in 9 Etappen. Alleine. Lediglich das Gepäck lass ich transportieren, etwas Luxus muss sein.
Ich wünsch dir ebenfalls schöne Tage und ein top Ergebnis für die endgültige Prothese.

Alle liebe, Katja
Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte »

Liebe Katja,
das Wandern alleine stell ich mir superschön vor - ich wünsch dir ganz viel Ruhe, Sonnenschein, trocknes Wetter und Regen bitte nur nachts!
Toll, dass dein "gutes Auge" keine Probleme macht. Mit dem anderen Auge mußt du vielleicht abwarten, bis die Entscheidung sich klärt und sich dann auch "gut anfühlt". So war es zumindest bei mir. Nach langem Hin und Her war es aufeinmal sehr klar und ich habe es trotz Übelkeit danach nicht bereut!
Ich wünsch dir heute also mal Geduld....
Ganz liebe Grüße
Charlotte
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Bits&Bytes
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes »

Hallo Charlotte, hallo Katja,

ja, wie Katja es schon sagte, war wirklich eine clevere Idee von Dir die Bewegung durch leichte Berührung auf die geschlossenen Augenlidern zu ertasten.
Wenn sich das Implantat nach links und rechts bewegt, kann man davon ausgehen, dass die 4 geraden Augenmuskeln bei der OP korrekt mit dem Implantat verbunden worden sind. Das ist ja Standard und wenn es dabei Probleme gegeben hätte, müsstest Du darüber informiert worden sein.

Hab jetzt gerade nicht auf dem Schirm, welchen Typ von Implantat man bei Dir eingesetzt hat. Bei manchen kann man zusätzlich einen Stift als Mitnehmer für die Prothese einbauen, dann wird die Bewegung noch besser. Nachteil: Da der Stift ja durch die darüber vernähte Bindehaut muss, ist ein Einfallstor für Infektionen gegeben.
Ich würde es nicht riskieren, aber für manche ist die maximal möglich Bewegungsamplitude des Prothesenauges das A und O.

Die Bewegung nach oben und unten, wird nie so gut sein wie beim gesunden Auge, da meines Wissens nach die beiden schrägen Augenmuskeln nicht verbunden werden. Also beim steil nach oben schauen immer schön den Kopf in den Nacken legen, sonst kannst Du kleine Kinder damit erschrecken :)

@Katja:
Ich bin auch ein (Allein)Wanderer vor dem Herrn :D : Habe schon zweimal den Rothaarsteig (Einmal von Brilon nach Dillenburg und einmal umgekehrt) bewältigt.
Mache dabei auch immer Wandern ohne Gepäck.
Eine Etappe des Rheinsteigs von Wiesbaden nach St. Goarshausen habe ich im vorletzten Jahr in einer Woche absolviert.

Leider kann mich mein Freund nicht mehr auf solchen Wanderungen begleiten, denn er hat inzwischen zwei künstliche Kniegelenke. Wir hatten fünf Jahre lang zusammen eine feste Ferienwohnung in Hildfeld, einem Ortsteil von Winterberg und hatten gemeinsam die ganze Umgebung erwandert.

Solange Du keine Schmerzen im blinden Auge hast und noch keine (deutliche) Schrumpfung zu erkennen ist, würde ich auch noch nicht über eine Enu nachdenken.

Wünsche allen einen schönen Feiertag, auch wenn das Kaiserwetter jetzt erst einmal vorbei ist.

Viele Grüße

Udo
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Re: Augen-OP

Beitrag von Vkcky »

Hallo Leute. Also, um selbst zu sehen ob sich das Auge bewegt, hab ich einfach ein Video von mir gemacht, hab das Auge nach rechts, links un oben un unten bewegt, ich könnte sehr gut sehen das es sich bewegt. Alle meine Freunde sagen, es fällt überhaupt nicht auf. Udo, ich habe morgens schon ziemlich Sandkörner wie du sie nennst am Auge, es ist auch manchmal zugeklebt, aber ich reinige das dann mit Gesichtswasser. Dann Wasch ich mich ganz normal und gut is. Nehme es allenfal,s wenn überhaupt 1malraus in der Woche, so ganz nach Gefühl. Aber mein Auge sondert immer noch Ein Wasser ab, hab ich jetzt festgestellt. Wie lange war das bei Euch, bis nichts mehr raus lief? Ich hab Montag Termin bei dem jungen Herrn Leipold, er schaut sich das mal an, weil es bei mir ja so trähnt. Ansonsten komme ich sehr gut klar. Und ich kann jedem ,bei dem es sein muss, nur sagen ,macht es. Ich hab es nicht bereut. Habe ein ganz neues Lebens Gefühl.
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes »

Hallo Vicky,

ja, ich hatte am Anfang die Beweglichkeit auch mit meiner Laptop-Kamera überprüft und nach links und rechts geht das Prothesenauge gut mit, nach oben schon erheblich weniger.
Schön, dass Du alles so positiv siehst und Du die OP nicht bereust, obwohl ich sagen muss, dass diese Tränengeschichte schon etwas ungewöhnlich ist.
Nachdem ich meine erste Prothese drin hatte, liefen da keine Tränen mehr und schon gar nicht die Wange herunter, gut das Herr Leipold sich das mal ansehen will.
Habe so etwas bisher noch von niemanden gehört, eher gibt es da Probleme mit einem trockenem Auge. Aber solange da nichts schmerzt, ist es zwar lästig, aber vermutlich unkritisch.
Hört sich für mich so an, als würde Dein Körper die Prothese immer noch als Fremdköper ansehen und er versucht diesen mit Hilfe von vermehrter Wasserproduktion herauszuspülen .... :?

Hoffe das Du diese doch etwas lästige Geschichte jetzt schnell in den Griff bekommst.

Alles Gute

Udo
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Re: Augen-OP

Beitrag von Patient81 »

Hallo Vkcky,

zunächst wünsche ich dir alles Gute mit deinem "neuen" Auge.

Hinsichtlich deines Tränenflusses habe ich das hier gefunden:

"Eine Überproduktion des Kammerwassers oder Störungen des Kammerwasserabflusses können zu einem Anstieg des Augeninnendrucks führen und erhöhen damit das Risiko eines Glaukoms (Grüner Star)." (Quelle: Wikipedia)

Da es bei dir eh das operierte Auge ist, lässt sich die Gefahr eines Grünen Stars somit ausschließen, denke ich mal. Aber ein Augenarzt sollte sich das ansehen bzw. näher erkunden. Ein guter Ocularist sollte dich auch darauf hinweisen und nicht erst ausprobieren, ob es an der Augenrothese liegt. Denn Zeit kann bei solchen Zuständen ein wichtiger Faktor sein.

Das ist meine bescheidene Meinung dazu. :)

Beste Grüße

Patient81
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes »

Hallo Vicky,

an Charlottes Worten kann durchaus etwas dran sein, wenn ich es mir recht überlege. Am Anfang hatte ich auch täglich gereinigt, auch die Innenfläche des Glasauges. Als ich dann feststellte, dass ich auch Morgens praktisch fast keinen Gries, oder sonstigen Schmoddder :) mehr in den Augenwinkeln hatte, bin ich dazu übergegangen, die Reinigungsintervalle immer weiter zu fassen.
Mich hatte die Aussage eines kalifornischen Opthalmologen im losteye-Forum überzeugt, dass desto weniger oft das Auge herausgenommen wird, umso leichter akzeptiert der Körper die Prothese und sieht sie nicht mehr als Fremdkörper an.
Natürlich ist bei der geringsten Reibung und mechanischen Reizung das Säubern der Innenfläche angesagt.

Insofern machen Charlottes Worte wirklich Sinn, nur hatte ich Dich so verstanden, das Du das Auge überhaupt nicht spürst. Deshalb bin ich gar nicht darauf gekommen, dass der massive Tränenfluss eine solche Ursache haben könnte. Aber klar, wenn sich harte Beläge auf der Innenseite gebildet hätten, wäre dies die Erklärung für den Tränenfluss.

Nur bitte nicht mit scharfen Mitteln von Innen reinigen, vielleicht eine isotonische Kochsalzlösung nehmen. Im losteye-Forum reinigen manche mit einem milden Babyshampoo, die haben aber alle Kunststoffprothesen, weiss jetzt nicht ob das auch bei Glas OK wäre, besser vorher mit dem Okularisten klären.

Alles Gute

Udo
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes »

Hallo Charlotte,

ich hoffe es geht Dir weiterhin gut. Du wirst es kaum noch abwarten können, bis Dir Dein erstes richtige Kunstauge eingesetzt wird, oder ?
Ist am Donnerstag, den 17.05. soweit, wenn ich mich korrekt erinnere. Die paar Tage überstehst Du locker ;)

Hoffe Du hast genausoviel Glück mit Deinem Okularisten wie Vicky und ich.
Auf das er Dir ein wunderschönes, perfekt sitzendes und nicht vom anderen Auge unterscheidbares Glasauge macht.

Bei mir ist es auch Ende Mai wieder soweit, dann gibt's ein neues, obwohl das alte noch keine Probleme macht. Aber dann habe ich wenigstens immer eins in Reseve :D

Alles Gute

Udo
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte »

Hallo Udo,
du beziehst dich auf meine Antwort an Vicky, aber verflixt noch mal, wo ist die denn geblieben???????? :shock: :shock: :shock:
Kann die irgend jemand gelöscht haben ohne dass ich das merke?
Bin gespannt, wie sich das Rätsel aufklärt.
Du hast übrigens Recht: ich zähle die Tage bis zum "richtigen" Auge (noch fünf!). Ich kann mir vorstellen, dass die Prothese vom Implantat (ist ein Guthoff-Implantat) jetzt nicht mitgenommen wird, weil es innendrin schön abgeschwollen ist und die Prothese nicht so gut aufsitzt.
Und ich freu mich auf mein neues Aussehen!!!
Liebe Grüße
Charlotte
Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte »

Hallo,
da mein Text von heute morgen auf Nimmerwiedersehen verschwunden ist (und Herr Stempel auch vor einem Rätsel steht), schreib ich ihn aus der Erinnerung nochmal neu:

Hallo Vicky,
du hast gesagt, dass du die Prothese nur einmal pro Woche raus nimmst und dass dein Auge immer noch so sehr tränt.
Meine Augenärztin und auch der Okularist haben mir geraten, die Prothese ein- bis zweimal (!) am Tag raus zu nehmen und zu säubern.
Ich hatte am Anfang auch viele Tränen. Ich hab die Prothese jeden Morgen raus genommen und gesäubert und wenn es abends viele Tränen gab, dann vorm Schlafengehen ein zweites Mal. Jetzt gibt es keine Tränen mehr und einmal am Tag reicht.
Ich glaube, dass nach der OP erstmal eine Menge Sekret produziert wird und das sitzt dann bestimmt nicht nur außen, sondern auch auf der Innenseite der Prothese. Und das Auge versucht dann, den "Dreck" mit sehr vielen Tränen weg zu schwemmen.
Wenn so alte Hasen wie Udo ohne Rausnehmen gut klar kommen ist das wirklich toll - und vielleicht kommen wir ja auch noch dahin.
Aber so kurz nach der OP geht das wohl noch nicht.
Versuch es mal, zumindest bis du mit deiner Augenärztin oder dem Okularisten sprechen kannst.
Liebe Grüße
Charlotte
Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte »

Hallo Vicky,
bin gespannt, was dein Okularist zum tränenden Auge gesagt hat.
Hast du eigentlich gleich als erstes ein Acrylauge bekommen? Und bleibt das schon endgültig drin oder wird nach einiger Zeit ein neues angepasst, wenn sich die Augenhöhle nach der OP noch weiter verändert hat?
Ich hoffe du bist weiter so zufrieden wie bisher!
Liebe Grüße
Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte »

Hallo,
ich bin`s schon wieder - diesmal mit der tollen Nachricht, dass ich heute meine erste "richtige" Prothese bekommen habe.
Und es sieht super-super gut aus!!!
Endlich zwei gleiche Augen und beide schauen geradeaus!! So gut hab ich schon ewig nicht mehr ausgesehen :D :D :D
Ich kann gar nicht sagen, wie froh ich bin! Mein Okularist hat wirklich gute Arbeit geleistet.
Jetzt ist auch ein bisschen Beweglichkeit da, zwar nichr viel, aber immerhin etwas. Und mit meinem alten Auge war die Beweglichkeit ja auch nicht so toll, weil es immer nur zur Nase geguckt hat. Ich bin da also nicht verwöhnt.
Ich bin so froh, dass ich in dieses Forum gefunden habe. Ich glaube, wenn ihr mir nicht so toll Mut gemacht hättet, dann würde ich noch heute grübeln, ob ich soll oder lieber doch noch nicht...
Deshalb ein ganz großes Dankeschön an Udo, Olga, Marcy und alle anderen, durch die ich Mut bekommen habe!
Liebe Grüße an alle
Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes »

Liebe Charlotte,

schön, dass ich der erste bin, der Dir an dieser Stelle zum guten optischen und funktionalen Ergebnis gratulieren kann. Ich freue mich wirklich sehr, dass es so positiv ausgegangen ist. :D
Man kann ja immer nur von seinen eigenen Erfahrungen berichten und im ungünstigsten Fall ist das dann bei dem User, der das noch alles vor sich hat, nicht so easy und problemlos. Umso mehr freut man sich dann, wenn alles gut geworden ist.

Mit der Beweglichkeit muss das noch nicht das Ende der Fahnenstange sein, es sei denn es wären schon die Augenmuskeln betroffen, durch die OP oder schon früher.
Vermutlich hast Du zunächst auch (nur) eine einwandige Prothese erhalten. Nach ca. 3 Monaten und dem (fast) kompletten Abschwellen, erhält man dann üblicherweise noch einmal eine neue Prothese, die dann eventuell doppelwandig sein kann, also dicker ist und so die Orbita noch besser ausfüllt.

Kannst Du Dein Auge (ohne zu kneifen) über der Prothese komplett schliessen ? Das wäre optimal, damit nichts austrocknet, bzw. der Tränenfilm reissen kann.

Jetzt denke ich, kannst Du den Trip nach Holland beruhigt und ohne Hektik nachholen.

Weiterhin alles Gute für Dich und ich hoffe, dass Du ein aktives Mitglied in diesem Forum bleibst um auch anderen neuen Usern von Deinen positiven Erfahrungen zu berichten.

Viele Grüße und ein herzliches Glückauf aus dem schönen und zur Zeit sonnigen Bochum :geek:

Udo
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Marcy
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Re: Augen-OP

Beitrag von Marcy »

Liebe Charlotte,

es freut mich sehr, dass du mit deinem neuen Auge so zufrieden bist! Du bist mit deinem Erleben ein weiteresPositiv-Beispiel im Forum ;-).

Ich wünsche dir einen baldigen, wunderschönen Urlaub!

Liebe Grüße
Marcy
Vkcky
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Re: Augen-OP

Beitrag von Vkcky »

Hallo Leute. Danke für eure Antworten. Ich war beim Ocularisten. Er hat sich das ganze angeschaut, und mir erst mal einen neue grössere Prozess eingesetzt. Also Kunstauge. Er kann sich das im Moment aucb nicht erklären, bemüht sich aber sehr herauszufinden woran es liegen kann, ich soll mich dann nächste Woche noch mal melden und berichten ob es besser geworden ist. Dazu kann ich nur sagen ,der starke Tränenfluss ist zwar weg, aber im Auge sammelt sich immer noch Feuchtigkeit ,so das ich immer aussehe als ob ich Weine und Tränen in den Auge Hab. Allerdings sagte der Ocularist auch, das bei mir noch nicht alle Fäden weg sind, er könnte sehen das da noch welche sind, und ganz abgeheilt ist es ja auch noch nicht. Es ist auch morgens noch sehr verkrustet. Ich nehme es nun öfter raus in säubern es. Jetzt bildet sich auch tagsüber immer so ein komischer Schleim auf dem Auge, so gelartig, manchmal durchsichtig, manchmal gelblich. Das wische ich dann mit einem Watgepad immer von oben nach unten aus dem Auge raus. Musste heute nach 5 Tagen, das nun grössere Auge was er mir Montag neu gemacht hat, rausnehmen da es auf einmal starke Reizungen unter dem oberen Lid verursacht, Gottseidank hat er mir das erstere kleinere mit gegeben, das heb ich heute reingemacht, und der Reiz ist weg. Herr Leipold, hat mir auch erklärt, das es drei verschieden Stellen im Auge gibt, die den Tränenfluss beinträchtigen. Solkte sich da nun nicht bessern muss ich noch mal zur Augenärtztin. Ich kann jetzt erstmal abwarten und schauen woran das liegen kann. Muss vielleicht auch erst noch ganz abheilen, dauert ja in der Regel bis zu 3Monaten. Ist ja nun auch erst gerade 5Wochen her. Ich bin geduldig, und warte ab. Mir geht es gut, ich komme gut klar, hab keine Schmerzen mehr, die Lichtempfindlichkeit ist vollends verschwunden. Ich sehe wieder gut aus, und hab ein super gutes neues Lebensgefühl. Das ist doch wichtig. Alles andere wird sich geben. Hoffe Euch geht es aucb so. Wünsche ein schönes Pfingstfest. Und Danke für eure Antworten.
Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte »

Hallo Udo und Marcy,
ich danke euch für´s Mitfreuen!!!
Du hast Recht Udo, es ist eine einwandige Prothese und nach 3 Monaten kommt dann die nächste, vielleicht doppelwandige.
Mein Okularist will nach und nach in kleinen Schritten zur endgültigen Prothese kommen.
Das Ende der Fahnenstange ist also noch nicht in Sicht ;)
Ohne Zukneifen kann ich das Auge nicht ganz schließen, ein kleiner Spalt bleibt offen. Und ich versteh das überhaupt nicht.
Das Auge ist doch noch etwas kleiner als mein gesundes Auge und an den Augenlidern hat sich doch nichts geändert :?
Aber egal, jetzt warte ich mal ab, wie es sich weiter entwickelt. Und über ein späteres Acrylauge kann ich immer noch nachdenken.
Im Moment freue ich mich jedes Mal wenn ich in den Spiegel schaue (und denke ich hätte es schon viel füher machen sollen...)
Ich wünsche euch sonnige Pfingsttage - mit lieben Grüßen
Charlotte
Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte »

Hallo Vicky,
meine OP ist nun auch schon 4 Wochen her und bei mir sind auch noch Fäden zu sehen.
Scheint also normal zu sein, dass die sich erst so spät auflösen.
Vielleicht wird das Problem mit Tränen und Schleim im Auge ja besser, wenn die letzten Fäden weg sind.
Das wünsch ich dir auf jeden Fall!
Liebe Grüße und schöne Pfingsten :)
wünscht dir
Charlotte
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Bits&Bytes
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes »

Hallo Charlotte und Vicky,

Ihre erinnert mich beide an den Thread-Titel einer Userin im Glaukom-Forum "Jetzt ist mein rechtes Auge raus - und ich freue mich auf mein neues Aussehen".

Wirklich toll, dass es sich auch für Euer eigenes Empfinden so verbessert hat, ich nehme an Ihr bekommt auch entsprechendes Feedback von Euren Angehörigen und sonstigen Mitmenschen ?!

Bei mir war das Aussehen mit dem blinden Auge vorher eigentich OK gewesen, ich hatte nur keinen Bock mehr auf die Schmerzen gehabt. :( :)
Wenn ich ehrlich bin hat mein Aussehen nach der OP eher gelitten, da ich seitdem dort einen wohl permanenten Oberlidsulcus habe, fällt aber kaum auf, da ich ständig eine Brille trage. Habe mich damit arrangiert und eine weitere OP käme nur dann in Frage, wenn es dazu kommen würde:

"Das Post-Enukleations-Socket-Syndrom (PESS) ist klinisch durch Enophthalmus und tiefen Oberlidsulcus, gegebenenfalls sekundäre Ptosis sowie später Verkippen der Prothese nach hinten mit zunehmender Luxationstendenz über das Unterlid gekennzeichnet". (Zitat aus 'Der Augenspiegel').,

Vicky, ich denke auch die relativ kleinen Nach-OP-Probleme werden sich bald geben und der Vergangenheit angehören. Denke auch das viele, die hier still mitlesen, von Euren (im großen und ganzen) positiven Erfahrungen profitieren können.

Wünsche allen schöne, sonnige Pfingsttage

Udo
Man weiß nie wie stark man ist, solange bis stark zu sein die einzige Wahl ist, die man noch hat.

( Neovaskularisationsglaukom, linkes Auge Amaurose, Enukleation 03.02.2017, 1. Glasprothese 16.02.2017 )
Vkcky
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Re: Augen-OP

Beitrag von Vkcky »

Hallo. Charlotte und Udo. Ja ich denke auch ,das sich das alles noch gibt. Danke Charlotte, für deine Aufmunterung. Udo, bei mir war es so, das mein Auge leider sehr entstellt war, da kein ,oder nur seeeehr wenig Kammerwasser vorhanden war, ist es unterversorgt gewesen und mit der Zeit immer mehr geschrumpft, es war zum Schluss gar nicht mehr zu sehen ,so zu war es. Jetzt sieht es natürlich optisch genauso aus wie mein linkes Auge und wie früher. Die Resonanz ist wirklich sehr groß. Alle ,ausnahmslos alle Freunde Bekannte sagen, es sieht super toll aus, und man merkt es nicht, das es künstlich ist. Das ist natürlich sehr schön. Ich hoffe, das es allen anderen auch so beht und das ich denen die noch davor stehen, Mut machen kann. Ich kann wirklich nur sagen, zögert nicht, macht es. Ihr werdet es nicht bereuen! Wünsche allen viel Glück und Freude, die es schon hinter sich haben und Mut denen die es noch vor sich haben. LG. Vicky.
Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte »

Hallo Udo,
Du hast an Ninfa mit ihrem Thread "Ich freu mich auf mein neues Aussehen" erinnert. Der hat mich damals total beeindruckt.
Sie hatte doch auch einen störenden Sulcus und ihn mit irgendeiner Knetmasse selbst ausgefüllt (und haufenweise Kritik geerntet!), um dem Okularisten zu zeigen wie sie sich die Prothese wünscht. Ich meine, bei ihren Bildern mit dem Acrylauge war kein Sulcus mehr zu sehen?
Kann es nicht sein, dass mit einem Acrylauge alles so passgenau ausgefüllt wird, dass damit auch ein Sulcus vielleicht nicht weg aber vermindert ist?
Aber vielleicht war das bei ihr ja auch gar nicht so ausgeprägt.
Ich werde nach den guten Erfahrungen,die Ninfa und Olga mit ihrem Acrylauge gemacht haben, in einem Jahr wohl einen Versuch mit Acryl machen, um zu schauen, ob die Beweglichkeit damit besser ist.
Ich wünsch dir auf jeden Fall, dass dein Sulcus wenn er denn schon permanent sein muß, auch wirklich permanent bleibt und die Verschlechterung von der du sprichst nie eintritt !!!
Manchmal ist Google ja auch gemein, weil er einem Sachen sagt, die nie eintreten und sich trotzdem im Kopf einnisten ;)
Liebe Grüße und einen schönen Pfingstmontag!
Charlotte
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Bits&Bytes
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes »

Hallo Charlotte,

ja richtig, ich habe Ninfa's Thread zitiert, den ich in meiner Vor-OP-Zeit, wie vermutlich die meisten hier, regelrecht verschlungen hatte.
Wie es momentan aussieht, wird der Sulcus nicht tiefer, manchmal habe ich sogar den Eindruck er würde sich sogar wieder schliessen können, aber das ist nach jetzt gut über einem Jahr nach Enu sehr, sehr unwahrscheinlich geworden.

Eine optische Korrektur über die Prothesenanpassung denke ich, da gebe ich Dir Recht, wäre vermutlich eher mit Kunststoff zu machen, würde das aber auch nie komplett ausfüllen können.

Ist aber wirklich kein Drama für mich, verstehe aber das Marcy die Unterfütterung des Sulcus mit Eigenfett hat machen lassen. Männer müssen ja nicht schön sein, sondern sollen Charakter haben :D

Mir geht es auch mit Sulcus sehr gut, keine Schmerzen mehr, Blendempfindlichkeit ist weg und wie gesagt fällt optisch kaum auf, da der obere Brillenrand sozusagen die Furche verdeckt. Mich hat noch niemand auch nur darauf angesprochen (auch keine Kinder, die wirklich kein Blatt vor den Mund nehmen), das da was komisch aussieht :)

Wenn die erneute Anpasssung mit Glas nach drei Monaten bei Dir keine ausreichende Beweglichkeit bringt, ist ein Acrylauge, durch die Möglichleit der exakteren Einpassung, vermutlich wirklich die Prothese der Wahl für Dich.

Bist Du eigentlich Brillenträgerin ? Wenn nein, solltest Du trotzdem darüber nachdenken Dein gutes Auge mit einer Kunststoffbrille zu schützen. Das ist z. B. im losteye-Forum die oberste Pflicht aller monokular sehenden User, den Ratschlag erhält dort jeder Newbie :mrgreen:

Euch weiterhin alles Gute und bleibt bitte gesund.

Udo

PS: Habe gerade eine Gürtelrose im Lendenwirbelbereich hinter mir, die ich für einen Bandscheibenvorfall hielt. Wer hätte gedacht, dass eine Gürtelrose die Symptome einer Ischiasis haben könnte :o
Man weiß nie wie stark man ist, solange bis stark zu sein die einzige Wahl ist, die man noch hat.

( Neovaskularisationsglaukom, linkes Auge Amaurose, Enukleation 03.02.2017, 1. Glasprothese 16.02.2017 )
Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte »

Oh ja Udo,
Gürtelrose kann verdammt schmerzhaft sein!!! Blöderweise oft dazu auch noch langwierig - ich wünsch dir, dass die Schmerzen nachlassen und alles so schnell wie möglich abheilt!
Und übrigens: nicht nur beim Mann ist Charakter wichtiger als äußere Schönheit... ;) ;) ;)
Zum Thema Brille: ja, ich habe seit einiger Zeit eine Brille. Ich hatte jahrelang gedacht, dass mir auch ohne Brille nichts passiert - bis ich mir im Garten einen Zweig ins gesunde Auge gerammt habe, Hornhaut kaputt bis auf die unterste Membran, eine Woche Verband, totale Blindheit, dann langsam Heilung ohne irgendeinen Folgeschaden - uff - Thema Brille seh ich seitdem anders!
Viele liebe Grüße - und werd gesund!
Charlotte
katja
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Re: Augen-OP

Beitrag von katja »

Hallo CHarlotte,
zurück vom Wandern hab ich gleich alle neuen Kommentare gelesen und freue mich riesig, dass die neue Prothese nun schon so toll sitzt.
Wie Udo bereits sagte, da steht dem Holland Urlaub nichts mehr im Wege und das Wetter ist ja genial.
Meinem Auge hat das Wandern gut getan. Vielleicht lag es an der körperlichen Anstrengung? Oder dass ich einfach nicht dran gedacht habe?
Wer weiss.
Liebe Grüsse, Katja
Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte »

Hallo liebe Katja,
wie schön, dass du wieder da bist :D !
Toll, dass dir und deinem Auge das Wandern so gut getan hat. Und es war ja auch traumhaftes Wanderwetter!
"Nicht daran denken" klappt übrigens auch bei der Prothese sehr gut. Die meiste Zeit merke ich gar nichts mehr, nur meine Lidränder werden zum Abend hin immer noch dick. Ich werde meine Augenärztin noch mal draufschauen lassen.
Zum Thema Enukleation wurde mir damals als ich noch schmerzfrei war das Gleiche gesagt wie dir: "Jetzt noch nicht. Man macht diese OP erst, wenn das Auge Schmerzen macht".
Ich weiß noch, dass ich damals mit meinem Aussehen so unzufrieden war, dass ich mir die Schmerzen fast herbeigewünscht habe.
Naja, die sind dann ja auch gekommen, waren noch gut auszuhalten, aber ich wußte auch, dass sie nicht besser, sondern schlimmer werden.
Nach meiner ersten Überlegung "jetzt endlich die OP!" kamen aber auch gleich wieder Zweifel "was kommt da auf mich zu? Gibt`s hinterher vielleicht mehr Probleme als vorher?" Ohne die Hilfe im Forum hätte ich mich sicher nicht so klar für die OP entscheiden können.
Im Nachhinein denke ich, ich hätte es schon längst machen sollen, ohne auf die Schmerzen zu warten. Ich kann endlich wieder mit beiden Augen geradeaus schauen, beide Augen sehen gleich aus, und die geringere Beweglichkeit nehme ich gerne in Kauf.
Die Entscheidung "OP immer erst bei Schmerzen" stelle ich jetzt mal in Frage. Aber es hängt wohl ganz stark davon ab, wie sehr man unter der Optik leidet. Und natürlich muß das Auge unwiederbringlich funktionslos sein.
Die Meinung der Augenärzte ist eben rein medizinisch begründet - und jeder muß für sich seine eigene Entscheidung finden.
So, liebe Katja, Laß dir Zeit beim Entscheiden und genieße auch die Zeit beim "Nicht - daran - Denken" ;)
Liebe Grüße
Charlotte
katja
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Re: Augen-OP

Beitrag von katja »

Liebe Charlotte,
dass hast du sehr schön geschrieben. genauso werde ich es machen. Ich weiß, dass es nur eine Frage der Zeit ist, doch auch dank diesem Forum wurde mir meine Angst ein wenig genommen.
Ich wünsch ein schönes, sonniges Wochenende,

Liebe Gruesse, Katja
Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte »

Hallo an alle,
ich habe eine Frage zur Beweglichkeit der Prothese, die ist ja bei meiner ersten "richtigen" Prothese noch nicht so wirklich gut.
Die Prothese ist noch einwandig und die nächste bekomme ich Mitte August - vielleicht wird es dann ja besser mit der Beweglichkeit.
Aber ich bin (mal wieder) ziemlich ungeduldig und hab mir überlegt, ob ich die Augenmuskeln die am Implantat sitzen nicht schon jetzt durch Training etwas stärken kann???
Ich weiß, dass man so ziemlich jeden Muskel durch regelmäßiges Trainieren kräftigen kann, also müßte das doch mit den Augenmuskeln auch gehen???
Wenn ich jetzt mehrmals am Tag so weit wie möglich nach rechts, links, oben und unten schaue, ist das doch wie ein Sportprogramm für die kleinen Muskeln. Da müßten die doch eigentlich ganz schön kräftig werden?
Schaden dürfte es doch wohl nicht - allerdings hatte ich nach zwei Tagen sowas wie Muskelkater im rechten Auge... :roll: und hab erstmal wieder damit aufgehört.
Bin gespannt, wie ihr das seht.
Charlotte
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Bits&Bytes
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes »

Hallo Charlotte,

ich fürchte fast, dass Du damit nicht weiterkommst. Der Gedanke ist ja theoretisch richtig, wenn es sich um eine Schwäche der Augenmuskeln handeln würde, kann man diese durch Übungen sicherlich in begrenztem Umfang stärken, doch ist dies des Pudels Kern ?
Alles hängt sozusagen von dem Mitnehmeffekt ab, soll heissen, wie gut passen Imlantat und Prothese mechanisch (ohne Reibungsverlust) zusammen.
Nun können wir hier ja jetzt leider nicht beurteilen, wie weit Du mit dem Prothesenauge nach ganz links, bzw. nach äußerst rechts kommst. Ist es vielleicht so, dass das Auge zunächst mitgeht und dann praktisch im Verlauf stehen bleibt ?
Das würde nach meiner Meinung darauf hindeuten, dass die Prothese den Kontakt mit dem Implantat (an einer Stelle) nicht halten kann und sozusagen durchrutscht.
Ideal wäre es natürlich wenn Prothese und Implantat fest verbunden wären, das geht aber natürlich aus den bekannten Gründen nicht. Man hat schon Versuche mit Mitnehmerstiften und Magneten gemacht, wobei allerdings immer die Gefahr der Infektion besteht, käme für mich nicht in Frage. Und ankleben kann man das Kunstauge ja (leider) auch nicht.
Was bleibt also übrig: Die nach Möglichkeit optimale Anpassung der Prothese an das Implantat, die leider bei schwierigen Augenhöhlenverhältnissen in manchen Fällen vermutlich nur durch nehmen eines Abdrucks und entsprechende Kunststoffprothese zu erreichen ist.
Wirklich traurig, das es bei Dir vermutlich so sein könnte, daher mein Rat: Übe Dich noch etwas in Geduld, auch wenn es schwer fällt. Augenmuskelkater ist sicher auch nicht so toll.

Alles Gute

Udo
Man weiß nie wie stark man ist, solange bis stark zu sein die einzige Wahl ist, die man noch hat.

( Neovaskularisationsglaukom, linkes Auge Amaurose, Enukleation 03.02.2017, 1. Glasprothese 16.02.2017 )
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