Hämatom nach Enukleation

Die OP und das Leben mit einer Augenprothese.
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MaxPayne
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Registriert: Sa 3. Jul 2021, 11:01

Hämatom nach Enukleation

Beitrag von MaxPayne »

Hallo liebes Forum,

mir wurde vor acht Tagen mein linkes Auge nach langer Leidenszeit entfernt. Es war von Geburt an blind, im jungen Erwachsenenalter hat sich dann eine Linsentrübung entwickelt und es begann auch schon zu schrumpfen, wodurch es nicht mehr passgenau an den Lidern anlag und ständig gerötet war, unangenehm gekratzt hat. Nun ist es so, dass ich diesen Schritt überhaupt nicht bereue, im Gegenteil, ich fühle mich erleichtert.

Leider hat sich postoperativ ein Hämatom entwickelt was gerade noch ziemlich fies um unteren Augenlid heraussteht und es dadurch fast unmöglich macht, die provisorische Lochprothese einzusetzen. Nun habe ich große Sorge, dass mein Auge nicht mehr die selbe Form haben wird wie vor der OP, dadurch dass ich derzeit eben keine Schale drin habe und warten muss, bis die Lochprothese Platz findet. Das Auge fällt so ja in sich zusammen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Die Suchfunktion hat beim Stichwort "Hämatom" nichts ausgespuckt, was mich schon etwas nervös macht :( (wobei es mich natürlich freut, dass ihr euch damit nicht rumplagen musstet :) )

Liebe Grüße,

Fabian


Charlotte
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Re: Hämatom nach Enukleation

Beitrag von Charlotte »

Hallo Fabian,
herzlich willkommen im Forum!

Ich glaube, dass du dir mit dem Hämatom nicht allzu große Sorgen machen musst, weil es wahrscheinlich relativ schnell in den nächsten Tagen schrumpfen wird. Normalerweise kann der Körper so einen Bluterguss ziemlich schnell resorbieren.
Zur Sicherheit könntest du ja jetzt schon mal den Okularisten draufschauen lassen, der dir später auch die Prothese verpasst.
Der kann am besten beurteilen, ob du in Ruhe abwarten kannst oder ob vorab vielleicht eine Art Mini-Lochprothese eingesetzt werden sollte.

Ich drück dir die Daumen, dass sich deine Probleme schnell lösen.

Liebe Grüße
Charlotte


Winnie
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Registriert: Do 19. Sep 2019, 10:48

Re: Hämatom nach Enukleation

Beitrag von Winnie »

MaxPayne hat geschrieben: Sa 3. Jul 2021, 11:14 Hallo liebes Forum,

mir wurde vor acht Tagen mein linkes Auge nach langer Leidenszeit entfernt. Es war von Geburt an blind, im jungen Erwachsenenalter hat sich dann eine Linsentrübung entwickelt und es begann auch schon zu schrumpfen, wodurch es nicht mehr passgenau an den Lidern anlag und ständig gerötet war, unangenehm gekratzt hat. Nun ist es so, dass ich diesen Schritt überhaupt nicht bereue, im Gegenteil, ich fühle mich erleichtert.

Leider hat sich postoperativ ein Hämatom entwickelt was gerade noch ziemlich fies um unteren Augenlid heraussteht und es dadurch fast unmöglich macht, die provisorische Lochprothese einzusetzen. Nun habe ich große Sorge, dass mein Auge nicht mehr die selbe Form haben wird wie vor der OP, dadurch dass ich derzeit eben keine Schale drin habe und warten muss, bis die Lochprothese Platz findet. Das Auge fällt so ja in sich zusammen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Die Suchfunktion hat beim Stichwort "Hämatom" nichts ausgespuckt, was mich schon etwas nervös macht :( (wobei es mich natürlich freut, dass ihr euch damit nicht rumplagen musstet :) )

Liebe Grüße,

Fabian
Willkommen Fabian!
Auch wenn der Grund natürlich kein schöner ist, so bist Du hier unter Menschen, die Dich verstehen und vielleicht auch Tipps geben können. Leider schreiben hier sehr wenige, was es nicht minder wertvoll macht.

Ich kann total verstehen, dass Du den Schritt nicht bereust! Gerade, wenn Du ja sowieso nichts gesehen hast, wird das ganze eine Verbesserung für Dich. Aber gib Dir zeit! Die Ärzte müssten Dir da doch weiter helfen können - die Lochschalen können auch auf Deine Größe angefertigt werden.
Mir wurde gesagt, ich solle möglichst nicht ohne Schale während der Heilung rumlaufen. Hämatome hatten wir wohl alle.

Dass das Auge "zusammenfällt" ist normal. Da kommt ja später Dein Glas oder Kunststoff Auge hin.

Drücke Dir alle Daumen für eine gute Heilung
Winnie


MaxPayne
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Re: Hämatom nach Enukleation

Beitrag von MaxPayne »

Hallo Ihr beiden,

vielen Dank für die aufmunternden Worte. Inzwischen hält die Lochschale seit Montag gut und das Hämatom geht zurück, sodass ich langsam erstmal den "richtigen" Hintergrund im Auge erkennen kann. Nun war ich also an ca. 8 von 10 Tagen postoperativ ohne Schale unterwegs und hoffe es wird trotzdem alles zu meiner Zufriedenheit aussehen. Im Moment sind nun noch ein paar rote Stellen um das Auge und natürlich hellgrüne, das Oberlid ist noch etwas gerötet und bewegt sie nur sehr zaghaft. In ca. drei Wochen erst, habe ich einen Termin beim Okularisten, wo es dann die erste richtige Prothese geben wird und nach ca. drei Monaten die erste Anpassung, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Jetzt heißt es also weiterhin, Ruhe und Erholung gönnen, verarbeiten und einfach das Beste hoffen. Ich erinnere mich gerade an eine Aussage von einem Okularist bei dem ich vor der OP war, um mich beraten zu lassen. Ich hatte nach einer Art "Reha" oder Selbsthilfegruppe gefragt...er meinte die Leute sind so zufrieden mit den Prothesen, er sieht die meisten "nie wieder" und er wüsste von keiner Selbsthilfegruppe. Das klingt schon vielversprechend :).

Schöne Grüße und eine gute Zeit euch.


Winnie
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Registriert: Do 19. Sep 2019, 10:48

Re: Hämatom nach Enukleation

Beitrag von Winnie »

MaxPayne hat geschrieben: Fr 9. Jul 2021, 18:19 Hallo Ihr beiden,

vielen Dank für die aufmunternden Worte. Inzwischen hält die Lochschale seit Montag gut und das Hämatom geht zurück, sodass ich langsam erstmal den "richtigen" Hintergrund im Auge erkennen kann. Nun war ich also an ca. 8 von 10 Tagen postoperativ ohne Schale unterwegs und hoffe es wird trotzdem alles zu meiner Zufriedenheit aussehen. Im Moment sind nun noch ein paar rote Stellen um das Auge und natürlich hellgrüne, das Oberlid ist noch etwas gerötet und bewegt sie nur sehr zaghaft. In ca. drei Wochen erst, habe ich einen Termin beim Okularisten, wo es dann die erste richtige Prothese geben wird und nach ca. drei Monaten die erste Anpassung, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Jetzt heißt es also weiterhin, Ruhe und Erholung gönnen, verarbeiten und einfach das Beste hoffen. Ich erinnere mich gerade an eine Aussage von einem Okularist bei dem ich vor der OP war, um mich beraten zu lassen. Ich hatte nach einer Art "Reha" oder Selbsthilfegruppe gefragt...er meinte die Leute sind so zufrieden mit den Prothesen, er sieht die meisten "nie wieder" und er wüsste von keiner Selbsthilfegruppe. Das klingt schon vielversprechend :).

Schöne Grüße und eine gute Zeit euch.
Ach super!
Na klar wird das auch noch ;-)
Du wirst Dich so freuen mit dem neuen Auge!

Je nach Ursprungsproblem gibt es Rehas - z. B. Masserberg sollen wohl einige Augen Patienten sein.
Aber ich persönlich hätte jetzt auf keine gewollt. Meine "Selbsthilfegruppe" war das Forum hier. Es ist nämlich erschreckend, wie viele Augenärzte von der Materie null Plan haben.

Das handling und die Pflege ist ziemlich einfach, lernst Du schnell.
Am krassesten finde ich, dass kaum jemand im Umfeld gemerkt hat, dass ich ein Kunstauge trug. Ich fand das sooooooooo anders - aber für Außenstehende ist es nicht zu merken :lol:

Erstaunt war ich, dass ich im 1. Jahr echt 4 Augen brauchte, weil sich die Augenhöhle ständig doch noch verändert.

Jetzt bin ich happy, dass ich nun das Acryl Auge habe, welches meinen Sulkus (der erst spät nach der OP auftrat) recht gut ausgleicht. Aber auch das haben Externe nie bemerkt.

Ich drücke Dir alle Daumen, dass es prima weiter geht. Und wenn Fragen sind: immer gern
Liebe Grüße
Winnie


Natscho
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Re: Hämatom nach Enukleation

Beitrag von Natscho »

Hey Fabian!

Fein, dass du mit der Lochprothese schon sicherer umgehen kannst.

Das postoperative Hämatom begleitet mich zur Zeit auch.
Meine Enukleation, des blinden linken Auges, war vergangen Montag.

Ich glaube, dass mir die Operateurin, die Lochprothese am Ende der OP eingesetzt hat.
Ziehe ich, mit den Fingern, das Oberlid hoch erkenne ich ein „Pupillenrelief“. ;)


MaxPayne
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Re: Hämatom nach Enukleation

Beitrag von MaxPayne »

Hallo zusammen,

ich schreibe einfach mal in diesem Thread weiter. Inzwischen habe ich meine erste - nach einem Auge aussehende - Prothese und bin noch nicht wirklich glücklich damit. Letztendlich habe ich mir das Auge entfernen lassen, um eine Verbesserung der Lebensqualität zu erzielen. Mir war klar, dass es auch etwas geben wird, was mich am Glasauge im Vergleich zum alten Auge stören wird. Wenn ich dadurch jedoch in Summe mehr Verbesserungen erzielen würde, dann wäre es ein Gewinn für mich. Soll heißen: Das alte Auge war fast komplett Weiß (Netzhautablösung), brannte und schmerzte sehr oft, aber bewegte sich synchron zum gesunde Auge mit. Da ich schon vor der OP einen inkompletten Lidschluss hatte, liefen mir auch gelegentlich Tränen ins Gesicht.

Der Status quo ist nun folgender: Am wenigstens stört mich, dass meine erste Prothese eine grünliche Iris hat, anstatt braun. Sieht dennoch schon mehr nach Auge als, als vorher. Jedoch ist der inkomplette Lidschluss schlimmer geworden, die Tränenflüssigkeit hängt nun am Unterlid fest, und selbiges hängt nun auch etwas schlaff nach unten. Vermutlich ist die Prothese dem Unterlid zu schwer, oder sie steht zu weit raus. Wenn ich das Auge zum reinigen herausnehme, ist auch gut Flüssigkeit dahinter auszumachen. Wie gut sich das Auge mit bewegt kann ich schlecht einschätzen.

Wie erging es euch denn in dieser Hinsicht? In ca. zwei Monaten bekomme ich dann die zweite Prothese und hoffe, die ist dem gesunden Auge farblich dann wenigstens ähnlicher. Welche Erfahrungen habt ihr hinsichtlich der Beweglichkeit gemacht? Gabs da bei euch im Laufe der Zeit noch Verbesserungen, z.B. mit der zweiten Prothese nachdem sich die Augenhöhle dann schlussendlich noch verändert hat?

Wenn ich mir die Beiträge hier so durchlese, scheint es mir fast so als wäre ein Acryl Auge am Besten. Es kann farblich besser angepasst werden und sitzt nach Abdruck passgenau, was ja der Beweglichkeit eigentlich nur zugute kommen kann. ich bin gespannt wie es weiter geht aber leider sehr ungeduldig :(

Liebe Grüße

Fabian


Charlotte
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Re: Hämatom nach Enukleation

Beitrag von Charlotte »

Hallo Fabian,

ich kann dich beruhigen: es wird von Prothese zu Prothese immer besser werden, also brauchst du jetzt erstmal ganz schön viel Geduld ;) !
Ich glaube kaum einer von uns war direkt nach der OP schon total zufrieden.

Mir hat der Okkularist damals gesagt, dass frühestens nach einem Jahr an eine Kunststoff-Prothese zu denken ist, weil sich solange die Augenhöhle noch verändert. Die Herstellung ist um Längen teurer als bei Glas, deshalb wartet man bis die Augenhöhle sich nicht mehr verändert. Und dann muss entschieden werden, ob wirklich Kunststoff nötig ist.
So grundsätzlich kann man wohl nicht sagen, dass Kunststoff immer besser ist als Glas. Die meisten von uns tragen Glas und sind total zufrieden damit.
Meine Glasprothese war farblich super, nur der Lidrand war ständig entzündet und hinter der Prothese hat sich immer Tränenflüssigkeit gesammelt.
Das ist jetzt mit Kunststoff deutlich besser.
Die Beweglichkeit ist bei mir nach wie vor nur minimal - kann ich aber mit leben!
Und die Verbesserung gegen früher ist enorm: keine Schmerzen mehr und optisch ein fast normales Auge, auch wenn es sich nicht ganz so toll bewegt.
Ich wünsch dir ganz viel Geduld!!!

Liebe Grüße
Charlotte


MaxPayne
Beiträge: 5
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Re: Hämatom nach Enukleation

Beitrag von MaxPayne »

Hallo Charlotte,

vielen Dank, das klingt schon mal beruhigend, wenn sich da von Prothese von Prothese noch etwas verbessern würde. Ich bin sehr erstaunt, über die Unterschiede die es da scheinbar von Träger zu Träger doch gibt. Wenn ich mir z.B. ein Video von Hanno Friedrich (dem Schauspieler) anschaue, dann kann ich es kaum glauben, dass er ein Glasauge trägt. Okay, er hat wirklich sehr kleine Augen :lol: aber man sieht auch deutlich, wie gut es sich mit bewegt. Bei Columbo fiel es schon deutlicher auf, wobei er das einfach so cool rüberbrachte, das ich diesen Umstand schon nach ein paar Sekunden wieder vergessen hatte. Nun gut, dann erfreue ich mich jetzt einfach weiterhin daran, keine Schmerzen mehr zu haben, denn das Glasauge fühlt sich ja wirklich schon so bequem an wie das gesunde Auge. Ich bin gespannt, was die nächste Prothese an Beweglichkeit noch drauf packt. Ich finds aber auch so schon sehr entspannt, solange ich den Kopf in die Blickrichtung bewege, passt es ja. Vom zur Seite "schielen" bekomme ich eh nur Kopfschmerzen ;).

Liebe Grüße, Fabian


Charlotte
Beiträge: 302
Registriert: Do 1. Mär 2018, 18:17

Re: Hämatom nach Enukleation

Beitrag von Charlotte »

Hallo Fabian,

ich mach es wie du: statt zur Seite zu schauen, drehe ich immer den ganzen Kopf zur Seite, hält die Halswirbelsäule schön beweglich ;) ;) !
Und dadurch fällt es kaum auf, dass sich das Auge so wenig mitbewegt - glaub ich jedenfalls...
Die Beweglichkeit hab ich am Anfang immer getestet, indem ich bei geschlossenen Augen auf jedes Oberlid ganz leicht meine Finger gelegt habe.
Wenn man dann die Augen bewegt, kann man das durch die geschlossenen Lider ziemlich gut fühlen.

Ich war direkt nach der OP von meinem neuen Auge auch nicht begeistert, zu klein, ständig tränend usw.
Es wurde tatsächlich von Prothese zu Prothese besser. Inzwischen bin ich total zufrieden!
Ich denke so ähnlich wird es dir auch gehen. Das wünsch ich dir jedenfalls!

Liebe Grüße
Charlotte


Winnie
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Registriert: Do 19. Sep 2019, 10:48

Re: Hämatom nach Enukleation

Beitrag von Winnie »

MaxPayne hat geschrieben: Mo 16. Aug 2021, 21:23 Hallo Charlotte,

vielen Dank, das klingt schon mal beruhigend, wenn sich da von Prothese von Prothese noch etwas verbessern würde. Ich bin sehr erstaunt, über die Unterschiede die es da scheinbar von Träger zu Träger doch gibt. Wenn ich mir z.B. ein Video von Hanno Friedrich (dem Schauspieler) anschaue, dann kann ich es kaum glauben, dass er ein Glasauge trägt. Okay, er hat wirklich sehr kleine Augen :lol: aber man sieht auch deutlich, wie gut es sich mit bewegt. Bei Columbo fiel es schon deutlicher auf, wobei er das einfach so cool rüberbrachte, das ich diesen Umstand schon nach ein paar Sekunden wieder vergessen hatte. Nun gut, dann erfreue ich mich jetzt einfach weiterhin daran, keine Schmerzen mehr zu haben, denn das Glasauge fühlt sich ja wirklich schon so bequem an wie das gesunde Auge. Ich bin gespannt, was die nächste Prothese an Beweglichkeit noch drauf packt. Ich finds aber auch so schon sehr entspannt, solange ich den Kopf in die Blickrichtung bewege, passt es ja. Vom zur Seite "schielen" bekomme ich eh nur Kopfschmerzen ;).

Liebe Grüße, Fabian
Hallo Fabian,

ich kann Dich auch noch mal beruhigen! Mit jedem weiteren Auge wird das deutlich besser. Nie hätte ich für möglich gehalten, dass es sich wirklich noch über 1 Jahr nach OP verändert.
Das Acryl sitzt bei mir besser (wurde ohne Abdruck gemacht und es steht und fällt mit der Erfahrung desjenigen, der es macht, genau wie bei Glas).
Auch habe ich versucht, mir anzugewöhnen, den Kopf zu drehen. Denn natürlich ist die Augenbewegung nie wie bei einem eigenen. Nach rechts geht bei mir deutlich besser als nach links ... Ich hab mir das mit dem Handy selber gefilmt, wie ich hin und her gucke und wie weit ich den Kopf drehen muss, damit es halbwegs gut aussieht.
Andersrum kann ich aber auch nur 1000 x betonen: Uns fällt das auf! Außenstehenden in der Regel null. Manche haben es von mir erst sehr spät gesagt bekommen und waren mehr oder minder entsetzt, dass ihnen nie irgendwas komisch vor kam ;-)

Wichtig auch: für jedes neue Auge etwas Tragezeit einplanen, ehe sich der Körper dran gewöhnt und man es schlicht vergisst :lol:

Für mich war es keine Entscheidung sondern eine Notwendigkeit. Jetzt - 2 Jahre nach OP - bin ich durch mit dem Thema und froh, dass ich keine Schmerzen mehr habe plus alles so Routine geworden ist, dass ich nicht mehr ständig dran denke.

Wenn Du Fragen hast: immer her!
Liebe Grüße
Winnie


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